Wissen und Objekte. Materielle Kulturen in den Medical Humanities

Workshop mit Prof. Dr. Claudia Stein, University of Warwick, akademischer Gast am Zentrum Geschichte des Wissens (ETHZ/UZH), 27.-28.10.2016

Ausgehend von der Annahme, dass die materielle Kultur die westliche Medizin zu einem hohen Masse geprägt hat und prägt, fragt dieser Workshop nach dem Verhältnis von Objekten und Wissen in den Medical Humanities. Was ist ein «medizinisches Objekt», wo beginnt es, wo hört es auf und was tut es?

Programm

Dumme Dinge, schlaue Sachen? Die materiale Seite von Pflege und Care

Die interdisziplinäre und internationale Tagung «Dumme Dinge, schlaue Sachen?» (18. bis 20. Januar 2017, Universität Heidelberg) fragt nach der Wirkung der Dinge in der Pflege, also nach den Effekten materialer Objekte, die bisher zumeist als «Hilfsmittel» betrachtet werden und sowohl in der akademischen Diskussion als auch in Sammlungen, Museen und Ausstellungen weitgehend unsichtbar bleiben.

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Brains, Guts and Gumption: Historical Perspectives on Nursing Education, Practice and Entrepreneurship

Exploring connections between health, nursing and leadership, the International Nursing History Conference welcomes papers that analyze the various ways in which nurses have negotiated their roles as educators, practitioners or entrepreneurs, testing new paths of work and practice as the context of health care changed and demanded new responses. Questions of education, practice, health policy and power will be examined, looking at critical areas of nursing’s past. How did nurses negotiate new domains of work, authority and knowledge? What tensions arose over claims of knowledge, quality training, skill and professional identity? Abstracts on other topics are also welcome.

16.-18.06.2016, Canadian Association for the History of Nursing (CAHN/ACHN), Vancouver

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Marie-France Vouilloz Burnier: Walliser Gesundheitsgeschichte(n) 1815-2015

Die  Broschüre «Walliser  Gesundheitsgeschichte(n)  1815-2015» der  Historikerin  Marie-France Vouilloz  Burnier  bietet  einen  mit  Leidenschaft  dargestellten Überblick  über  die  verschiedenen  Etappen  des  Gesundheitswesens,  die  das Wallis  in  den  vergangenen  zwei  Jahrhunderten durchschritten  hat.

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Carola Togni: Le genre du chômage Assurance chômage et division sexuée du travail en Suisse (1924-1982)

Le genre du chômageEn Suisse, comme dans la plupart des autres pays, les femmes sont sur-représentées parmi les personnes à la recherche d’un emploi. Elles sont pourtant moins nombreuses à faire une demande d’indemnisation auprès de l’assurance chômage. Cet ouvrage apporte des explications à cet apparent paradoxe.

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Anja Faber: Pflegealltag im stationären Bereich zwischen 1880 und 1930

FaberSeit der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Pflege von Patienten in den Krankenanstalten von verschiedenen Schwestern-, Bruder- bzw. Wartschaften übernommen. Um ein möglichst differenziertes Bild über den Pflegealltag um 1900 zu bekommen, untersucht Anja Faber verschiedene Gruppierungen.

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Mascha Madörin: Ökonomisierung des Gesundheitswesens – Erkundungen aus der Sicht der Pflege

Seit Jahrzehnten geht es im Gesundheitswesen um viel Geld, sehr viel Geld. Die Ökonomisierung des Gesundheitswesens ist in vollem Gange und die Pflege ist massgeblich davon betroffen. Eine zentrale Frage ist: Wer profitiert von welchen neu geregelten Geldflüssen oder hat das Nachsehen?

Das Institut für Pflege der ZHAW hat zu dieser Thematik die Studie «Ökonomisierung des Gesundheitswesens – Erkundungen aus der Sicht der Pflege» in Auftrag gegeben. Mascha Madörin, Ökonomin, beleuchtet darin die Ökonomisierung des Gesundheitswesens und erkundet die Sicht der Pflege.

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Aus dem Coordinating Committee der European Association for the History of Nursing

Das Coordinating Committee der European Association for the History of Nursing hat sich am 26. und 27. Februar 2015 an der University of Tromsø (N) getroffen. Unter anderem wurde das Projekt „Living the War in the Barents Region 1939-1945: Living conditions, childhood, sickness, and nursing“ der örtlichen Patient’s Nursing Research Group besprochen.

Bericht von Sabina Roth, freiberufliche Historikerin, Zürich

Michèle E. Schärer et Eléonore Zottos: À petits pas… Histoire des crèches à Genève 1874-1990

À petits pas.gifLes premières crèches ont été fondées en Suisse dans le dernier quart du 19e siècle. Accueillant à la journée des enfants d’ouvrières, ces institutions philanthropiques sont alors perçues comme un pis-aller au regard de l’idéal que constitue l’éducation maternelle. Continue reading “Michèle E. Schärer et Eléonore Zottos: À petits pas… Histoire des crèches à Genève 1874-1990”

Sabine Braunschweig: Zwischen Aufsicht und Betreuung. Berufsbildung und Arbeitsalltag der Psychiatriepflege am Beispiel der Basler Heil- und Pflegeanstalt Friedmatt, 1886-1960

Zwischen Aufsicht und Betreuung.jpgDas Psychiatriepflegepersonal war im Anstaltsalltag mit widersprüchlichen Anforderungen konfrontiert: Einerseits für Disziplin­ und Ordnung auf der Abteilung zu sorgen und andererseits Betreuung und Verständnis für die Kranken zu bieten, bedeutete eine schwierige Gratwanderung, der nicht alle Pflegepersonen gleichermassen gewachsen waren. Gewalttätige Übergriffe, berufsbedingte Erkrankungen oder Suchtprobleme waren Symptome, die durch die prekären Arbeitsbedingungen verschärft wurden.

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Roswitha Dubach: Verhütungspolitik. Sterilisationen im Spannungsfeld von Psychiatrie, Gesellschaft und individuellen Interessen in Zürich (1890-1970)

978-3-0340-1134-1Die psychiatrische Universitätsklinik Zürich, ehemals Burghölzli, ist als europäische Vorreiterin eugenisch motivierter Zwangssterilisationen bekannt. Bei der zürcherischen Sterilisationspraxis war bisher jedoch die Rolle der ambulanten Psychiatrie unklar. Die vorliegende Studie füllt diese Forschungslücke und untersucht auch Sterilisationsakten der psychiatrischen Poli­klinik. Continue reading “Roswitha Dubach: Verhütungspolitik. Sterilisationen im Spannungsfeld von Psychiatrie, Gesellschaft und individuellen Interessen in Zürich (1890-1970)”

Regina Wecker et al. (Hg.): Eugenik und Sexualität. Die Regulierung reproduktiven Verhaltens in der Schweiz, 1900–1960

978-3-0340-1131-0Eugenische Vorstellungen beeinflussten Medizin, Psychiatrie, Sexual- und Rechtswissenschaft bis über die Mitte des 20. Jahrhunderts hinaus. Diese nachhaltige Wirkung beruhte auf der Vorstellung, die Reproduktion gezielt beeinflussen und so soziale Probleme lösen zu können. In diesem Zusammenhang wurde Sexualität erneut zum Thema gemacht und die Steuerung sexuellen Verhaltens legitimiert. Continue reading “Regina Wecker et al. (Hg.): Eugenik und Sexualität. Die Regulierung reproduktiven Verhaltens in der Schweiz, 1900–1960”